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DeSePa

DeSePa steht für den „Demographischer Sensibilisierungs-Parcours“ und ist ein Beratungs- und Weiterbildungsangebot, das von der Gesellschaft für Prävention im Alter (PiA) e.V. entwickelt wurde und mit Mittel des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Förderprogrammes zur Gestaltung des Demografischen Wandels in Sachsen-Anhalt gefördert wird. Der Parcours setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Dazu zählen eine Ausstellungsfläche, die Alterssimulation, Fachvorträge und Beratungsgespräche.

Die  Musterausstellung präsentiert barrierefreie Anpassungs-und Umbaumöglichkeiten für einzelnen Wohn- und Lebensbereiche. Zusätzlich werden technische Hilfsmittel sowie Kommunikations-und Alltagshilfen ausgestellt.

Bei DeSePa werden zum Einen Betroffene und Interessierte über barrierefreies Bauen und Wohnen informiert und beraten.

Andererseits gibt es Weiterbildungsprogramme zur Sensibilisierung zum Thema „Barrierefreiheit“ für Fachpersonal. Durch eigene Erfahrungen in der Alterssimulation, eigenes Ausprobieren der unterstützenden Technik und Bauweisen in der Musterausstellung und aktuellen Fachvorträgen sollen die Teilnehmer die Potenziale und Herausforderung des demografischen Wandels erkennen.

Ziele


DeSePa möchte Auskunft über Fördermöglichkeiten, technische Hilfsmittel und Assistenzsysteme, bauliche sowie Ausstattungsveränderungen und die DIN Vorschriften geben.

Folgende Ziele stehen dabei besonders im Vordergrund:

  • meistern der demografischen Herausforderung
  • Erhaltung/ Verbesserung von Lebensqualität/Wohlbefinden des Klienten
  • Verbleib in der eigenen Häuslichkeit / Quartier
  • Erleichterung der Pflege
  • Primär/Sekundärprävention
  • Förderung von Generationsbeziehungen
  • Optimierung der Umwelt von Menschen mit Demenz
  • Sensibilisierung für das Berufsfeld „Barrierefreiheit“
  • Vorstellen von aktuellen Standards im Bereich „Barrierefreiheit“
  • Förderung von autonomen Wohnformen
  • Netzwerk-/Vermittlungsfunktion


DeSePa hat zwei Schwerpunkte:

1. Beratung und Information


Die Beratung und Information findet auf Anfrage in der Ausstellungsfläche oder  im ambulanten Bereich statt. Dabei stellt die Verknüpfung mit dem bisherigen Beratungsangebot eine wichtige Komponente dar. Betroffene und Angehörige können die Ausstellungsgegenstände anschauen, testen und eine individuelle Beratung in Anspruch nehmen.

Zielgruppen:

  • Potenzielles Klientel mit nachfolgenden Einschränkungen: schwerhörig, sehbehindert, gehbehindert, gehörlos, blind, mehrfach Behinderung, rollstuhlnutzend, kognitive Behinderung
  • Alterndes Klientel
  • Angehörige/Interessierte
  • Junge Menschen/Schüler


2. Weiterbildung und Sensibilisierung:


Die Bedürfnisse und Anforderungen von älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen sollen durch DeSePa erkennbar werden.  Das gewonnene Wissen kann zur Optimierung der Arbeitswelt, der Produktentwicklung und des Dienstleistungsbereiches beitragen.

Ebenfalls wird ein Bewusstsein für die Notwendigkeit einer barrierefreien Lebensumwelt geschaffen und über Neuentwicklungen, technische Möglichkeiten als auch Umsetzungsformen aufgeklärt. Die Inhalte der Weiterbildungen können individuell je nach Schwerpunkt mit uns abgestimmt werden.

Zielgruppen:


Fachpersonal aus dem medizinischen, technischen, sozialen, pflegerischen bzw. wohnungs-und bauwirtschaftlichen Bereich sowie Interessierte.